Über Luca Zimmermann

Programmiere seit ich 12 bin und habe einen Hang zur Elektronik seit ich denken kann. Studiere aktuell angewandte Informatik an der Hochschule Hannover. Hier moderiere ich das Forum, warte den Server, bin China-Zwischenhändler und kümmer mich um noch so einiges. Beantworte alle Fragen, sofern möglich, gerne auch im Forum. Fast 24/7 erreichbar.

IoT: der Briefkasten und Analyse der ESP-Hardware

Ich hatte bereits Pläne, den Briefkasten mit in’s Heimnetzwerk einzubinden. Allerdings war mir dazu die serielle Kommunikation von einem Arduino Nano zum ESP8266 doch etwas zu unzuverlässig und klobig. Angesichts dessen, das der ESP eigentlich auch nur eine MCU ist, die ein wenig mit WLAN gepimpt wurde wollte ich die Ansteuerung komplett auf den ESP reduzieren. Allerdings hatte ich zu wenig Zeit und Lust, mich mit weiteren Programmierumgebungen auseinanderzusetzen. Durch die Möglichkeit der Programmierung mittels Arduino IDE war aber eine schnelle und einfache Programmierung an einem Nachmittag inkl. Realisierung der Schaltung möglich. Weiterlesen

Arduino IDE mit dem ESP8266

Der ESP8266 ist ja schon länger im Gespräch. Allerdings: wozu einen Arduino (ab $2,50) noch anhängen, der um die 32k Speicher hat und auf 16MHz läuft, wenn der ESP ($2,40) selber bis zu 4 MB Flash und 18 11 GPIOs bei 80 oder sogar 160 MHz hat? Seit ein paar Tagen gibt es einen Aufsatz für die Arduino IDE, wie es auch schon beim Teensy der Fall ist. Lohnt es sich wirklich? Weiterlesen

7 Segment Anzeigen und Shift Register – meine erste eigene Library

Ich benutze gerne 7 Segmente, da sie günstig sind, erstaunlich viel anzeigen können und auf Distanz besser leserlich sind, als kleine LCDs. Anstatt sie direkt an den Arduino anzuschließen, nutze ich Shift-Register, da mir 8 Pins dann doch etwas zu viel sind. Allerdings schreibe ich dafür jedes Mal aufs neue mir irgendeinen Ansteuerung zurecht. Langsam bin ich es leid, also warum nicht mal eine Arduino Library schreiben? Weiterlesen

Nachtrag: Raspberry Pi Workshop

Diesen Monat fand der Raspberry Pi Workshop statt.

Leider gab es weniger Praxis, als gedacht, aber dafür eine angeregte Vorlesung. Die Folien zum Workshop zum selber durcharbeiten kann hier heruntergeladen werden.

Während der Vorstellung gab es auch einige Fragen, einige Linux-Grundlagen, einige darüber hinaus. Weiterlesen

Videowall reloaded

Groß ist schön, größer ist schöner. Ganz einfach.

Nachdem ich die Videowand bei einer Veranstaltung und auf der Maker Faire aufgebaut hatte, bekam ich vor Ort Anfragen, ob das nicht auch größer ginge. Das Publikum zeigte Interesse und für mich wurde eine neue Herausforderung geschaffen. 86×48 Pixel – okay, man kann was erkennen, aber viel ist es auch nicht. Beim Durchforsten des WWW stieß ich dann auf LEDscape, eine Ansteuerung ursprünglich für die WS2812 mit einem BeagleBone („Knochen“). Weiterlesen

Seriell? Nein, ISP und schnell!

Einen ISP-Programmer hatte ich schon bevor ich meinen ersten Arduino hatte, war dem Studium geschuldet, wo ich mit ATmega8 in Assembler arbeitete. Doch auch mit dem Arduino benutze ich den weiterhin, ohne kann ich nicht. Zum einen funktioniert bei mir das Flashen über die serielle Schnittstelle selten gut, beliebt ist dabei
avrdude: stk500_getsync() attempt x of y: not in sync resp=0x00
stk500_recv(): programmer is not responding
Zum Anderen nutze ich auch viele Atmels außerhalb der Arduino-Gebilde. Zwar kann man einen Arduino als ISP-Programmer opfern, aber dann doch lieber gleich eine vernünftige und funktionierende Version. Absolut notwendig wird so etwas, wenn man seinen Bootloader zerschossen hat. Weiterlesen

Binäruhr Revision 10

Mitunter ein Grund, warum ich heute bei Arduino-Hannover bin. Angefangen mit einem Raspberry Pi B – der eindeutig zu überdimensioniert für das Projekt ist, steckt nun ein ATmega328 drin. Für einen ATmega8 war das Programm zu groß und 168 hatte ich gerade nicht hier – hätte bestimmt noch gepasst.
Uhr ablesen muss man mehrmals täglich, dabei möchte man informiert werden. Doch Uhren haben eine Ästhetik, man guckt viel zu kurz drauf. Deswegen muss man hier länger drauf gucken, um zu wissen, wie spät es ist. Weiterlesen

DS3231 – die Atomuhr des Arduino

Eine Funkuhr läuft wie jede Uhr nicht wirklich präzise. Deswegen gleicht sie sich jede Stunde wieder über das DCF77-Signal mit der Atomuhr ab. Beim Computer nicht anders (wobei die eine RTC mit drin haben), hier geschieht das ganze per Netzwerk über das NTP-Protokoll.
Ein Arduino mag in der Regel mit 16MHz schwingen, doch da gibt es Abweichungen durch Temperatur und Verarbeitung des Quarzes. Doch wie realisiert man am Besten eine Uhr, ohne das ganze DCF-Signal zu dekodieren? Weiterlesen

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